Kosten

Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Fachkunde: Verhaltenstherapie)  verfüge ich über einen Arzteintrag bei der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen. Da ich nicht über einen Kassensitz verfüge, ist eine Abrechnung über Ihre Versichertenkarte nicht möglich.

Gesetzliche Krankenversicherung:

In meiner Privatpraxis kann ich nur über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen.

Hierzu sollten Sie mit Ihrer Krankenkasse frühzeitig abklären, wie und ob Sie einen Antrag auf Kostenerstattung stellen können. Generell haben Sie einen Rechtsanspruch auf Kostenerstattung (§13 Abs. 3 SGB V).

Weitere Informationen finden Sie im Dokument BPtK Ratgeber Kostenerstattung (PDF).

Private Krankenversicherung:

Die Übernahme der Kosten einer Psychotherapie ist abhängig von Ihrer Versicherung und Ihrem Tarif. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung, ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden.

Beihilfestellen:

Sind Sie Beamte*r oder Angestellte*r im Öffentlichen Dienst, so übernimmt die Beihilfe Anteile der Psychotherapie. Der Antrag auf Psychotherapie wird nach den probatorischen Sitzungen bei der Beihilfe gestellt. Die dazu nötigen Formulare erhalten Sie bei Ihrer Beihilfestelle.

Sonstige Kostenträger:

Auch Berufsgenossenschaften, die Heilfürsorge der Bundespolizei, die Krankenkasse der Bundesbahnbeamten sowie die Postbeamtenkrankenkasse übernehmen die Kosten der Psychotherapie bei Psychologischen Psychotherapeut*innen ohne Kassensitz. Bitte erkundigen Sie sich bei bei der entsprechenden Stelle.

Soldat*innen der Bundeswehr:

Auf Überweisung ihres Arztes der Bundeswehr ist eine Behandlung und Kostenübernahme bei Psychologischen Psychotherapeut*innen ohne Kassensitz möglich.

Selbstzahler*innen:

Es gelten die aktuellen Kostensätze der Gebührenordnung für Psychotherapeuten [GOP (GOÄ, Kapitel B und G)].

Vorteile der Behandlung als Selbstzahler*in:

  • kurze Wartezeiten
  • individuelle Behandlungsdauer
  • steuerliche Vorteile: Sie können heilkundliche Leistungen als außergewöhnliche Belastungen und Coaching als Werbungskosten in Ihrer Steuererklärung geltend machen.
  • Anonymität gegenüber Krankenkasse und Versicherungen
  • keine Einschränkung bei einer nahenden Verbeamtung
  • keine Ausschlüsse bei einem Neuabschluss einer Privaten Krankenversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung